Großmann (bmvbw): EU-Osterweitung - Exportchancen für deutsche Planer und Bauunternehmen

"Wir alle sehen großen Nachholbedarf für die Beitrittsländer. Es wird einen umfangreichen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur geben, in den Altstädten und Neubaugebieten stehen weitgehende Sanierungen an. Zahlreiche EU Fördermaßnahmen begleiten diesen Prozess." Dies sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Achim Großmann, bei der Fachveranstaltung "Architektur und Dienstleistungsexport - Chancen für Planer und Bauunternehmen" im Rahmen der bautec in Berlin"Wir alle sehen großen Nachholbedarf für die Beitrittsländer. Es wird einen umfangreichen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur geben, in den Altstädten und Neubaugebieten stehen weitgehende Sanierungen an. Zahlreiche EU-Fördermaßnahmen begleiten diesen Prozess." Dies sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Achim Großmann, bei der Fachveranstaltung "Architektur und Dienstleistungsexport - Chancen für Planer und Bauunternehmen" im Rahmen der bautec in Berlin.

Mit der Osterweiterung seien zwar auch Risiken für die Bauwirtschaft verbunden, die Chancen überwögen jedoch eindeutig, ergänzte Großmann. Es gelte deshalb für Planer und Bauunternehmer, ihren Qualitätsvorsprung bei technologischen Innovationen auf den neuen Märkten einzubringen. Der Parlamentarische Staatssekretär regte an, die Möglichkeiten von "Public Private Partnership" auszuschöpfen. Auch sei zu prüfen, ob die Beitrittsländer von den Erfahrungen aus dem Stadtumbauprogramm Ost des Bundes profitieren könnten.

An die Adresse der Planer gerichtet sagte Großmann, dass Partnerschaften und interdisziplinäre Kooperationen wichtig seien, um im Ausland erfolgreich zu sein. Der Bund flankiere die Exportbemühungen, die Eigenkräfte deutscher Planer seien allerdings letztlich ausschlaggebend.

Großmann verwies abschließend auf den Dialog innerhalb der Initiative Architektur und Baukultur, der von Beginn an die Leistungen des Planungs- und Bauwesens im internationalen Spektrum im Blick gehabt habe. Um die Diskussion auch in Hinblick auf ein verstärktes Marketing für deutsche Bauleistungen im Ausland fortzuführen, sei eine Bundesstiftung Baukultur als übergreifende Aktionsplattform geplant.


Pressemitteilung www.bmvbw.de


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