Braune (bmvbw): Siedlerbund bleibt wichtiger Partner beim Stadtumbau Ost

"Der Deutsche Siedlerbund bleibt ein wichtiger Partner, wenn wir für mehr Eigenheime in den neuen Ländern sorgen und den "Stadtumbau Ost" umsetzen wollen." Das sagte der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Tilo Braune, bei einem Gespräch mit dem Arbeitskreis "Neue Bundesländer" des Deutschen Siedlerbundes am Donnerstag in Berlin"Der Deutsche Siedlerbund bleibt ein wichtiger Partner, wenn wir für mehr Eigenheime in den neuen Ländern sorgen und den "Stadtumbau Ost" umsetzen wollen." Das sagte der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Tilo Braune, bei einem Gespräch mit dem Arbeitskreis "Neue Bundesländer" des Deutschen Siedlerbundes am Donnerstag in Berlin.

Immer mehr Menschen in Ostdeutschland wohnten in den eigenen vier Wänden. Allein zwischen 1998 und 2002 habe die Zahl der Haushalte, die im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung leben, in den neuen Ländern um über 13 Prozent zugenommen, so Braune. 34 Prozent der Haushalte hätten damit 2002 keine Miete mehr zahlen müssen - 1993 seien es nur 26 Prozent gewesen. Bei den Haushalten mit Kindern liege der Anteil der Eigentümer heute sogar bei 43 Prozent.

Eigenheime seien auch wichtig für den Stadtumbau, betonte der Staatssekretär: "Die Menschen ziehen viel eher in eine Stadt, wenn sie dort eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus erwerben können." Wie jüngste Entwicklungen zeigten, wüssten viele Bauherren die Vorteile von Innenstädten zu schätzen.

Die Bundesregierung werde Eigenheime in den Städten auch in Zukunft fördern. "Die Devise muss heißen: Wohnwertverbesserung", sagte Braune. Von der Bundesregierung initiierte Niedrigzins-Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) böten Anreize dafür.

Die Modernisierung von Wohnungen sorge für mehr Wachstum und Beschäftigung in der Bauwirtschaft, unterstrich der Staatssekretär. "Auch deshalb hoffen wir bei der Verbesserung des Wohnwertes auf das Engagement der Mitglieder des Deutschen Siedlerbundes."


www.bmvbw.de (Pressemitteilung)

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