Stolpe (bmvbw): Umbau der Städte ist Chance für junge deutsche Planer

"Der erforderliche Umbau unserer Städte ist eine große Herausforderung und Chance, auch für die junge Planergeneration." Das sagte der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Dr. Manfred Stolpe, der am Freitag junge Planer, erfahrene Architekten und Ingenieure, Vertreter aus Gemeinden und Ländern sowie Unternehmen zu einem Symposium nach Berlin eingeladen hatte"Der erforderliche Umbau unserer Städte ist eine große Herausforderung und Chance, auch für die junge Planergeneration." Das sagte der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Dr. Manfred Stolpe, der am Freitag junge Planer, erfahrene Architekten und Ingenieure, Vertreter aus Gemeinden und Ländern sowie Unternehmen zu einem Symposium nach Berlin eingeladen hatte. Das Bundesministerium und EUROPAN Deutschland, Gesellschaft zur Förderung von Architektur, Wohnungs- und Städtebau e.V., veranstalteten gemeinsam Diskussionsrunden und präsentierten die Ergebnisse der Nachwuchswettbewerbe "Europan 7" und "Tatort Stadt".

Auf Architekten und Ingenieure kämen neue Aufgaben und mehr internationale Vernetzung zu. Vor diesem Hintergrund hätten die Fachleute über die Potentiale und Marktchancen junger deutscher Planer debattiert. Neben dem Städtebau böten die für Deutschland wichtigen Aufgabenfelder "Energieeffizientes Bauen" und "Umbau im Bestand" die Möglichkeit, mit national gewonnenen Erfahrungen und Innovationen international erfolgreich zu sein, so Stolpe. "Der deutsche Planernachwuchs muss und soll sein Licht nicht unter den Scheffel stellen."

Der Bundesminister appellierte an die Gemeinde- und Unternehmensvertreter, jungen Büros eine Chance zu geben. Der Bund habe die Richtlinien für beschränkte und beschränkt-offene Wettbewerbe zugunsten einer Beteiligung junger Büros geöffnet. Den Nachwuchsplanern riet er Partnerschaften mit erfahrenen Büros einzugehen, da interdisziplinäres Denken und Arbeiten im Team ein Gebot der Stunde sei.

Stolpe hob hervor, dass der deutsche Beitrag zur Internationalen Architektur-Biennale-Venedig 2004 erfrischende und mutige aktuelle Architektur präsentieren würde, bei der auch die Nachwuchsszene ihr Potential zeige. Das Konzept für Venedig werde Ende April der Fachpresse vorgestellt.

Die auf dem Symposium gezeigten Ausstellungen träten nun eine Reise durch die am Wettbewerb "Tatort Stadt" beteiligten Gemeinden an: Sangerhausen, Duisburg, Cottbus, Schwerin, Döbeln, Pirmasens, Selb, Flensburg, Sondershausen. Damit verbunden seien Gesprächsreihen über Baukultur und Stadtumbau: Junge Planer sollten sich mit Verantwortlichen und interessierten Bürgern austauschen, kündigte Stolpe an.


www.bmvbw.de (Pressemitteilung)

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