Gleicke (bmvbw): Stadtumbau Ost muss weiterhin gut vorankommen

"Das Programm "Stadtumbau Ost" kommt gut voran, wir dürfen jetzt aber mit unseren Anstrengungen nicht nachlassen", sagte Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, bei einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung am Dienstag in Leipzig"Das Programm "Stadtumbau Ost" kommt gut voran, wir dürfen jetzt aber mit unseren Anstrengungen nicht nachlassen", sagte Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, bei einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung am Dienstag in Leipzig. Der Stadtumbau Ost trage zur Erhaltung wertvoller Bausubstanzen, Stärkung der Innenstädte, Wohnungsmodernisierung und Wohnumfeldverbesserung bei.

In den ersten zwei Programmjahren 2002 und 2003 seien bereits über 31.000 Wohnungen abgerissen worden. Für insgesamt 95.000 Wohnungen sei die Rückbauförderung bewilligt. Ziel sei, in acht Programmjahren rund 350.000 auf Dauer leer stehende Wohnungen vom Markt zu nehmen. Für mehr als ein Viertel seien die Weichen also bereits gestellt. Die Aufwertung der Städte komme dabei nicht zu kurz, betonte Gleicke. Die Bundesmittel würden zu 56 Prozent für den Rückbau und zu 44 Prozent für die Aufwertung eingesetzt. Rechne man die Mittel der Länder und der Kommunen hinzu, so entfielen 54 Prozent des Programmvolumens auf die Aufwertung.

Gleickewürdigte den Beitrag der Leerstandskommission unter Vorsitz des ehemaligen Oberbürgermeisters von Leipzig, Dr. Hinrich Lehmann-Grube, zur Vorbereitung des Programms "Stadtumbau Ost" der Bundesregierung. Zur Leerstandsentwicklung lägen Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes vor. Danach sei der Leerstand seit dem im Jahr 2000 vorgelegten Gutachten lediglich von 1,0 auf 1,077 Millionen Wohnungen gestiegen. "Das ist nicht mehr als dramatisch anzusehen und zeigt, dass das Programm zu greifen beginnt", sagte Gleicke.


www.bmvbw.de (Pressemitteilung)

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