Stolpe (bmvbw): Demografischer Wandel erfordert neue Infrastrukturkonzepte

"Herausforderungen der demografischen Entwicklung gilt es, zielgerecht zu analysieren und Lösungsansätze in politische Entscheidungen umzusetzen, damit ländliche und periphere Regionen ihre Zukunftschancen wahren können", sagte Dr. Manfred Stolpe"Herausforderungen der demografischen Entwicklung gilt es, zielgerecht zu analysieren und Lösungsansätze in politische Entscheidungen umzusetzen, damit ländliche und periphere Regionen ihre Zukunftschancen wahren können", sagte Dr. Manfred Stolpe, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesenam Freitag anlässlich des Abschlussforums zum Modellvorhaben der Raumordnung "Anpassungsstrategien für ländliche und periphere Regionen mit starkem Bevölkerungsrückgang in den neuen Ländern" in Cottbus.

"Die Sicherstellung einer angemessenen regionalen und überregionalen Infrastrukturausstattung unter den Bedingungen weiter sinkender Bevölkerungszahlen erfordert die Überprüfung bisheriger Leitbilder, Strategien und Instrumente", so Stolpe.

"Unser Ziel muss es sein, die verfügbaren Mittel so einzusetzen, dass für die Menschen vor Ort die bestmögliche Versorgung gewährleistet wird und damit ein hohes Maß an Lebensqualität auch in dünn besiedelten Regionen erhalten bleibt. Hier müssen regional angepasste statt Einheitslösungen angestrebt werden", ist Stolpe überzeugt.

Das Forum bildet den offiziellen Abschluss des Modellvorhabens der Raumordnung. Vertreter der Bundes-, Landes-, Regional- und Kommunalpolitik diskutierten erste Ergebnisse und Beispiele der Anpassung von Infrastrukturangeboten an veränderte Bevölkerungsstrukturen aus den Regionen.

"Die vorgestellten Ergebnisse und Handlungsempfehlungen, zum Beispiel für die Bereiche Grundversorgung, ÖPNV und Bildungsinfrastruktur im ländlichen und peripheren Räumen erfordern nun die ambitionierte Unterstützung von Seiten der Politik", führte Stolpe aus.


www.bmvbw.de (Pressemitteilung)

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