"Stadtumbau-Ost" stoppt Anstieg der Wohnungsleerstände

Der Anstieg des Wohnungsleerstandes in den neuen Ländern ist weitgehend gestoppt worden. Dies teilte das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen im Rahmen der Vorstellung der Ergebnisse einer Befragung von 61 Wohnungsunternehmen zum Programm "Stadtumbau-Ost" am Mittwoch mitDer Anstieg des Wohnungsleerstandes in den neuen Ländern ist weitgehend gestoppt worden. Dies teilte das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen im Rahmen der Vorstellung der´Ergebnisse einer Befragung von 61 Wohnungsunternehmen zum Programm "Stadtumbau-Ost" am Mittwoch mit. Zwei Jahre nachdem das Programm "Stadtumbau-Ost" von der Bundesregierung mit dem Ziel gestartet wurde, Wohnungswirtschaft und Städte in den neuen Bundesländern zukunftsfest zu machen, wurde nun eine erste wohnungswirtschaftliche Bilanz gezogen.

Die Wohnungswirtschaft sehe in dem Programm "Stadtumbau-Ost" die Chance, den lokalen Wohnungsmarkt nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ den veränderten Bedingungen in den neuen Bundesländern anzupassen, so das Bundesministerium. Allein der Bund stellt bis zum Jahre 2009 1,1 Milliarden Euro für den "Stadtumbau-Ost" zur Verfügung. Die steigenden Wohnungsabrisse, überwiegend von Plattenbauten, zeigen, dass das Programm in Gang gekommen sei und von der Wohnungswirtschaft und den Kommunen gut angenommen werde. Bei Umsetzung der Planungen der befragten Unternehmen werde es bis 2006 in den untersuchten Städten zu einem spürbaren Rückgang des Leerstandes kommen.

Ein wesentlicher Kernpunkt des Programms sei neben der Förderung des Rückbaus von Wohngebäuden die Aufwertung von Stadtquartieren. Grundlage der Förderung seien integrierte Stadtentwicklungskonzepte, die die Kommunen unter Beteiligung der Wohnungswirtschaft erstellen. Derzeit würden die Mittel vor allem für wohnungswirtschaftliche und städtebauliche Korrekturen in den Großsiedlungen mit industrieller Bauweise (Plattenbau) eingesetzt. Dort habe sich die Leerstandsentwicklung der letzten Jahre als besonders kritisch dargestellt. Diese Entwicklung sei nunmehr fast zum Stillstand gekommen.

Für die Wohnungswirtschaft sei die Teilentlastung von den Altschulden eine wesentliche Voraussetzung zur Inanspruchnahme des Programms. Die Bundesregierung hat daher bereits im Haushalt 2003 das Finanzvolumen für die zusätzliche Altschuldenhilfe wegen der hohen Nachfrage um 300 Millionen Euro aufgestockt und damit nahezu zu verdoppelt. Im Haushalt 2004 wird das Entlastungsvolumen erneut um über 200 Millionen Euro erhöht.


www.bmvbw.de (Pressemitteilung)

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