Braune (bmvbw): Energetische Sanierung des Wohnungsbestandes in Deutschland nimmt Fahrt auf

"Die energetische Sanierung des Wohnungsbestandes in Deutschland nimmt weiter Fahrt auf. Dies wäre ohne die enge Zusammenarbeit mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nicht denkbar..." Das sagte der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Tilo Braune auf einem Symposium der KfW in Berlin"Die energetische Sanierung des Wohnungsbestandes in Deutschland nimmt weiter Fahrt auf. Dies wäre ohne die enge Zusammenarbeit mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nicht denkbar. Als Beispiel nenne ich nur die Entwicklung der beiden CO2-Programme. Sie zeigen, dass die KfW auf Grund ihres umwelt- und fördertechnischen "know how" aus der Wohnungs- und Klimaschutzpolitik des Bundes nicht mehr wegzudenken ist." Das sagte der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Tilo Braune auf einem Symposium der KfW in Berlin.

Braune: "Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm wurde seit seinem Start in 2001 mit 9.800 Zusagen über rund 513 Millionen Euro im ersten Programmjahr in Zusammenarbeit mit der KfW kontinuierlich weiterentwickelt. So wurden in 2003 mehr als 22.000 Zusagen mit einem Darlehensvolumen von 1,1 Milliarden Euro erteilt. Und in diesem Jahr wird bereits im Monat September die Marke von 1 Milliarde Euro Zusagevolumen erreicht." Dies belege eindrucksvoll die wohnungs- und klimaschutzpolitische Bedeutung dieses Programms. Unabhängig von diesem mit Bundesmitteln geförderten Programm führt die KfW bereits im neunten Jahr ihr bewährtes CO2-Minderungsprogramm aus Eigenmitteln durch. Mit diesem Programm werden, anders als im Gebäudesanierungsprogramm mit seinen Maßnahmepaketen, insbesondere Einzelmaßnahmen der energetischen Sanierung gefördert. 

Als Meilenstein in der energetischen Sanierung bezeichnete Braune die Sanierung von Altbauten auf das energetische Niveau, das die Energieeinsparverordnung für Neubauten vorschreibt. Der Bund und die KfW würden solche zukunftssicheren und nachhaltigen Sanierungen im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms mit einem Erlass von 20 Prozent des Ursprungsdarlehens "belohnen". Bereits über 7.600 solcher Vorhaben wurden seit dem Start dieser Programmvariante im Mai 2003 gefördert. "Wer seinen Altbau auf diese Art saniert, braucht künftig keine Angst mehr vor Öl- oder Gaspreissteigerungen zu haben. Er schont seinen Geldbeutel auf lange Sicht, schafft Arbeitsplätze und schützt das Klima im Interesse seiner Kinder", so der Staatssekretär. Er betonte zugleich, dass die Bundesregierung ihre Politik für Energieeinsparung und Klimaschutz im Gebäudebereich konsequent fortführen und weiter ausbauen werde.

Nach den Worten Braunes zeichne sich mit den Modellvorhaben der energetischen Gebäudesanierung bereits der nächste Schritt innovativer Förderpolitik ab. Hierunter werde eine energetische Sanierung zum so genannten 3-Liter-Haus verstanden, die in ein städtebauliches, soziales und wohnungswirtschaftliches Konzept eingebettet sei. Zur Zeit würden bundesweit 23 solcher zukunftsträchtiger Vorhaben gemeinsam mit der KfW und der Deutschen Energie-Agentur (dena) durchgeführt.


www.bmvbw.de (Pressemitteilung)

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