Sto-Stiftung fördert Ausbildung

Um die Qualität der Lehre in berufsvorbereitenden Schulen und Handwerks-Betrieben zu heben, lobt die Sto-Stiftung jetzt einen Preis aus für Betriebe, Schulen und Azubis, die sich besonders intensiv um die Ausbildung im Handwerk der Maler, Lackierer und Stuckateure kümmern. Ausgezeichnet werden zum einen die besten Lehrlinge, zum anderen solche Azubis, die ihre Ausbildung trotz wirtschaftlicher oder sozialer Nachteile meistern – immer jedoch Lehrling, Schule und Betrieb gemeinsam. "Einzige Voraussetzung: Der Lehrling muss seine Gesellenprüfung 2006 ablegen, Lehrbetrieb und Schule müssen nach der neuen Ausbildungsordnung ausbildenUm die Qualität der Lehre in berufsvorbereitenden Schulen und Handwerks-Betrieben zu heben, lobt die Sto-Stiftung jetzt einen Preis aus für Betriebe, Schulen und Azubis, die sich besonders intensiv um die Ausbildung im Handwerk der Maler, Lackierer und Stuckateure kümmern. Ausgezeichnet werden zum einen die besten Lehrlinge, zum anderen solche Azubis, die ihre Ausbildung trotz wirtschaftlicher oder sozialer Nachteile meistern – immer jedoch Lehrling, Schule und Betrieb gemeinsam. "Einzige Voraussetzung: Der Lehrling muss seine Gesellenprüfung 2006 ablegen, Lehrbetrieb und Schule müssen nach der neuen Ausbildungsordnung ausbilden. Diese steht für die Vermittlung übergreifender Lerninhalte und fördert junge Menschen ganzheitlich", sagt der Vorstandschef der Stiftung Jochen Stotmeister. Das Preisgeld beträgt 87.000 Euro.

Eine gute Ausbildung erhöht gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten die Chancen auf einen sicheren und qualifizierten Arbeitsplatz. Deshalb erhöhte der Hauptverband Farbe - Gestaltung - Bautenschutz 2002 die Qualität der Ausbildung im Maler- und Lackierer-Handwerk. Das Ergebnis ist die neue Ausbildungsverordnung, die seit 2003 verbindlich gilt.

Betrieb und Schule eingebunden
Die Sto-Stiftung, die junge Menschen in Handwerk und Studium fördert, knüpft mit ihrem jetzt ausgeschriebenen „Besten-Wettbewerb“ an diese Verordnung an: Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche, Schule und Lehrbetrieb nur, wenn Lerninhalte bereits nach der neuen Verordnung vermittelt werden. Damit soll nicht nur das duale Ausbildungsprinzip gestützt, sondern auch Betriebe und Schulen ausgezeichnet werden, die von Anfang an auf die neuen Lehr- und Lerninhalte setzten. Teilnehmen können all die Lehrlinge, die im Sommer 2006 ihre Gesellenprüfung ablegen werden.

Besten-Wettbewerb in zwei Kategorien
Gemäß ihrer Satzung fördert die Stiftung zum einen Jugendliche mit hervorragenden schulischen und praktischen Leistungen, die darüber hinaus durch ihr großes Engagement in der handwerklichen Ausbildung Vorbildfunktion übernehmen. Zum anderen steht die Stiftung auch für ein soziales Engagement. Deshalb fördert sie Jugendliche, die aufgrund ihrer allgemeinen geistigen oder sozialen Entwicklung persönlich oder wirtschaftlich benachteiligt sind. Diesem unterschiedlichen Förderansatz trägt die Stiftung auch bei der Ausschreibung des Wettbewerbs Rechnung, in dem sie die Preissumme von 87.000 Euro je zur Hälfte an die beiden unterschiedlichen Gruppen für jeweils beste Leistungen vergibt.

Anmeldung über das Internet
Zur Teilnahme genügt zunächst die online-Anmeldung unter www.sto-stiftung.de. Welche Nachweise im einzelnen erforderlich werden, erfahren die Teilnehmer rechtzeitig vor der Abschlussprüfung. Die Gesamtbewertung übernimmt eine vom Stiftungsrat eingesetzte Jury aus erfahrenen Pädagogen. Basis ihrer Auswahl ist der Querschnitt aus den Endnoten der Gesellenprüfung und des Abschlusszeugnisses der Berufsschule. In der Kategorie der sozial bzw. wirtschaftlich schlecht gestellten Jugendlichen fließt die Schwere ihrer Benachteiligung in das Jury-Urteil ein. Die Preise verteilen sich wie folgt:

1. Preis
Betrieb: 12.000
Azubi: 1.000
Schule: 4.500

2. Preis
Betrieb: 10.000
Azubi: 1.000
Schule: 3.500

3. Preis
Betrieb: 8.000
Azubi: 1.000
Schule: 2.500


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