Lütke Daldrup: Baubranche erhält Wachstumsimpulse durch den Bund

Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, hat heute in Berlin den Immobilien- und Baukongress "Quo Vadis" eröffnetDr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, hat heute in Berlin den Immobilien- und Baukongress "Quo Vadis" eröffnet.

"Durch die geplanten Maßnahmen im Bereich der energetischen Sanierung, die Integration des Wohneigentums in die geförderte Altersvorsorge eröffnet die Bundesregierung der Immobilien- und Baubranche auch in den Zeiten des Subventionsabbaus weiterhin Perspektiven", sagte Lütke Daldrup. "Die Signale zur Belebung der Bauwirtschaft sind gegenwärtig so gut wie lange nicht mehr. Vor allem vom öffentlichen Bausektor werden im Jahr 2006 spürbare Wachstumsimpulse ausgehen. Dazu werden die wohnungs- und stadtentwicklungspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung wichtige Impulse liefern", so Lütke Daldrup.

Als einer der ersten Punkte des 25-Milliarden-Programms der Bundesregierung für Wachstum und Beschäftigung hat die KfW Förderbank am 1. Februar Verbesserungen und Vergünstigungen im "CO2-Gebäudesanierungsprogramm" und in den Programmen "Wohnraum Modernisieren" und "Ökologisch Bauen" gestartet.

"Ab Anfang 2007 soll Wohneigentum besser in die geförderte private Altersvorsorge integriert werden. Die Diskriminierung gegenüber anderen Formen der Altersvorsorge wird damit im Interesse einer echten Wahlfreiheit für die Bürger beseitigt. Gleichzeitig wird die Städtebauförderung, die eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Attraktivität von Städten und Gemeinden spielt, fortgeführt und gestärkt", sagte der Staatssekretär.

Lütke Daldrup erinnerte an die Chancen für die Bau- und Immobilienwirtschaft, die sich aus dem demografischen Wandel ergeben können. Bei den Infrastrukturen komme es in manchen Bereichen zu Unterauslastungen und in anderen Bereichen zu neuen Bedarfen. Das Wohnungsangebot müsse für die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet werden. Dienjenigen Unternehmen, die sich frühzeitig und strategisch darauf ausrichten, könnten sich viel versprechende neue Geschäftsfelder erschließen.


www.bmvbw.de (Pressemitteilung)

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