Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik familienfreundlich gestalten

"Die Bundesregierung entwickelt Konzepte, die sowohl den Bedürfnissen der Bürger nach bezahlbaren und familiengerechten Wohnungen als auch ökonomischen Erfordernissen gerecht werden. Gleichzeitig werden damit der Immobilien- und Baubranche Perspektiven eröffnet", so Baustaatssekretär Dr. Engelbert Lütke Daldrup heute bei seiner Ansprache zum Neujahrsempfang der IMMOEBS in Berlin"Die Bundesregierung entwickelt Konzepte, die sowohl den Bedürfnissen der Bürger nach bezahlbaren und familiengerechten Wohnungen als auch ökonomischen Erfordernissen gerecht werden. Gleichzeitig werden damit der Immobilien- und Baubranche Perspektiven eröffnet", so Baustaatssekretär Dr. Engelbert Lütke Daldrup heute bei seiner Ansprache zum Neujahrsempfang der IMMOEBS in Berlin.

Die Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik stehe zunehmend im familienpolitischen Kontext. Unter der Überschrift "Wohnen von Familien in der Stadt" werden beispielhafte Projekte gefördert, die familiengerechtes Wohnen in den Städten attraktiver machen.

Diesem Ziel dient auch das Vorhaben, das Wohneigentum besser in die geförderte private Altersvorsorge (Riester-Rente) zu integrieren. Erst dann bestehe im Vergleich zu anderen Vorsorgeformen eine echte Wahlfreiheit für die Bürger. Die Bundesregierung wird an den verschiedenen Programmen der Städtebauförderung als gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Gemeinden festhalten. Stadtsanierung und Stadtumbau haben nicht nur positive Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Bewohner, sondern auch messbare wirtschaftliche Effekte, so Lütke Daldrup. Pro 100 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen würden 40.000 Arbeitsplätze gesichert.

Als ein wichtiges Handlungsfeld der Zukunft bezeichnete der Staatssekretär die energetische Sanierung von Gebäuden. Angesichts des sprunghaften Anstiegs der Energiekosten, der Ereignisse auf dem Gasmarkt und der drohenden Klimaveränderung führe kein Weg an Energieeinsparungen vorbei. Über die KfW-Förderbank sollen im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms in den kommenden vier Jahren mehr als 5 Milliarden Euro bereitgestellt werden.


www.bmvbw.de (Pressemitteilung)

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