VPB warnt: Schimmel ernst nehmen!

Jedes Haus "lebt" - im wahrsten Sinne des Wortes. Arglose Hausbesitzer teilen sich ihr Heim mit unliebsamen und lästigen Mitbewohnern: Schimmelpilzen, Bakterien, Hefepilzen, Schädlingen und Milben. Im Laufe der Jahrtausende hat sich der Mensch zwar mehr oder weniger an die Störenfriede gewöhnt, lästig – und mitunter auch gesundheitsschädlich – sind sie dennoch. Darauf und auf andere Schadstoffe und Schädlinge macht der Verband privater Bauherren (VPB) in seiner jüngsten Publikation "Gesund Bauen und Wohnen" aufmerksamJedes Haus "lebt" - im wahrsten Sinne des Wortes. Arglose Hausbesitzer teilen sich ihr Heim mit unliebsamen und lästigen Mitbewohnern: Schimmelpilzen, Bakterien, Hefepilzen, Schädlingen und Milben. Im Laufe der Jahrtausende hat sich der Mensch zwar mehr oder weniger an die Störenfriede gewöhnt, lästig – und mitunter auch gesundheitsschädlich – sind sie dennoch. Darauf und auf andere Schadstoffe und Schädlinge macht der Verband privater Bauherren (VPB) in seiner jüngsten Publikation "Gesund Bauen und Wohnen" aufmerksam.

Schimmelpilze sind ein klassisches Beispiel für dieses Zusammenleben. Unter den über 100.000 Schimmelpilzarten existieren viele nützliche. Sie beseitigen organische Rückstände, helfen bei der Humusbildung und haben ihren festen Platz im biologischen Kreislauf. Nur die wenigsten Schimmelpilzarten sind wirklich schädlich – einer allerdings fällt sogar als potenzielle biologische Waffe unter das Kriegswaffenkontrollgesetz. "Eines der Probleme beim Schimmel", so erläutert der Vorsitzende des Verbands Privater Bauherren (VPB), Thomas Penningh, "sind vor allem die Begleitumstände: Wo Schimmelpilze sich wohl fühlen, da ist es feucht, und im Feuchten gedeihen auch Bakterien, die wiederum dem Menschen erheblich zusetzen können."

Neben der Feuchtigkeit benötigen Schimmelpilze zwei weitere Dinge zum Gedeihen: Wärme und Nahrung, sprich energiereiches organisches Material. In bewohnten Häusern sind Wärme und entsprechendes Nährmaterial vorhanden, die zur Schimmelbildung notwendige hohe Feuchtigkeit fehlt aber meist, zumindest wenn normal geheizt wird. "Es reichen allerdings schon geringe Schäden", weiß Bausachverständiger Penningh, "wie etwa ein kleines Loch im Dach, durch das es hineinregnet, oder ein defektes Leitungsrohr, das die Wände durchnässt, um das Wachstum des Schimmelpilzes auszulösen."

Schimmelpilze können verschiedene schwere Gesundheitsstörungen auslösen, wie entzündliche Erkrankungen des Organsystems, der Nägel, Haare und Atmungsorgane. Schimmelsporen sind auch für Allergiker gefährlich. Schimmel kann zu Hautreizungen führen, zu grippeähnlichen Beschwerden, ja sogar zu Erschöpfungszuständen, Schwindel, Gedächtnis- und Sprachstörungen sowie zu Atemwegserkrankungen bis hin zu schwerem Asthma. "Viele Gründe also, um schimmelbefallene Räume im Haus gründlich zu sanieren."

Der VPB warnt allerdings davor, gleich bei ersten Anzeichen von Schimmel unkontrolliert verschiedene Produkte zur Schimmelentfernung einzusetzen, denn viele dieser Mittel können ihrerseits wieder gesundheitliche Beschwerden bei den Bewohnern hervorrufen. Bei der Sanierung befallener Räume brauchen die Hausbewohner grundsätzlich qualifizierte Hilfe. "Zunächst", so erläutert Fachmann Penningh, "suchen erfahrene Bausachverständige die Feuchtequelle und beseitigen deren Ursache." Anschließend wird das Haus getrocknet. "Parallel dazu lassen wir die genaue Art des Schimmelpilzes von erfahrenen Innenraumanalytikern untersuchen, damit wir wissen, mit welchem der zahlreichen "Gegner" wir es zu tun haben." Danach werden die mit dem Schimmelpilz belasteten Bauteile sorgfältig gereinigt oder sogar komplett ausgetauscht. Wichtig dabei: "Der Erfolg der Sanierung muss später noch einige Male kontrolliert werden, damit kein Schimmel unerkannt zurückbleibt", rät Bausachverständiger Penningh.

Mehr zum Thema Schimmel und über andere Schädlinge und Schadstoffe finden interessierte Bauherren und Immobilienkäufer in der neuen VPB-Broschüre "Gesund Bauen und Wohnen". Sie kann ab sofort beim VPB bestellt werden, entweder hier im Internet unter www.vpb.de, per E-Mail unter versand@vpb.de, ferner bei der VPB-Versandstelle, Fliedner-Werkstätten, Postfach 10 13 04, 45413 Mülheim an der Ruhr oder per Fax unter der Nummer 0208-4448405. Die Broschüre kostet fünf Euro plus zwei Euro Versand. Bitte gleichzeitig Kosten und Porto überweisen auf folgendes Konto: Verband Privater Bauherren, Kontonummer 61 22 89 20 25, BLZ 10120100, Weberbank Berlin. Bei der Überweisung bitte den Namen des Empfängers nicht vergessen und als Verwendungszweck "Broschüre Gesund Bauen und Wohnen" eintragen.


Internet: www.vpb.de

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