Lütke Daldrup (bmvbw): Der Stadtumbau Ost zeigt Wirkung

"Der Stadtumbau in den neuen Ländern zeigt Wirkung. Nicht zuletzt infolge der zusätzlichen Altschuldenhilfen für existenzbedrohte Wohnungsunternehmen. Beim Leerstand wurde die Trendwende erreicht, die wirtschaftliche Lage der Wohnungsunternehmen hat sich verbessert und die Banken sind heute eher bereit, die Wohnungsunternehmen wieder als kreditwürdig anzusehen. Das heißt: der eingeschlagene Weg war richtig." Das sagte heute der Staatssekretär im Bundesbauministerium Dr. Engelbert Lütke Daldrup in Berlin"Der Stadtumbau in den neuen Ländern zeigt Wirkung. Nicht zuletzt infolge der zusätzlichen Altschuldenhilfen für existenzbedrohte Wohnungsunternehmen. Beim Leerstand wurde die Trendwende erreicht, die wirtschaftliche Lage der Wohnungsunternehmen hat sich verbessert und die Banken sind heute eher bereit, die Wohnungsunternehmen wieder als kreditwürdig anzusehen. Das heißt: der eingeschlagene Weg war richtig." Das sagte heute der Staatssekretär im Bundesbauministerium Dr. Engelbert Lütke Daldrup in Berlin. Anlässlich der Halbzeit im laufenden Bund-Länder Programm Stadtumbau Ost zogen auf einer Fachveranstaltung im BMVBS Experten eine Zwischenbilanz.

Für den Zeitraum 2002 bis 2009 stehen insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung (Bund, Länder und Gemeinden), von denen allein der Bund rund eine Milliarde Euro bereitstellt. Bis Ende des Jahres 2005 sind im Rahmen des Stadtumbauprogramms Bewilligungen für den Rückbau von 197.265 Wohnungen ausgesprochen worden. Flankiert werden die Maßnahmen durch zusätzliche Altschuldenhilfe für abgerissene Wohnungen, für die allein der Bund weitere 1,1 Milliarde Euro bereithält.

"Die Bundesregierung bekennt sich zu einer Fortsetzung des Programms Stadtumbau Ost nach 2009. Es komme jetzt darauf an, wie das Programm in Zukunft gestaltet wird", sagte Lütke Daldrup. Ausgehend von dem Statusbericht, den die Bundestransferstelle jetzt vorgelegt hat, wolle man in den kommenden Monaten gemeinsam mit den Ländern eine umfassende Zwischenevaluation durchführen. "Stadtumbau ist mehr als kurzfristige Leerstandsbeseitigung. Es geht um stadtentwicklungspolitische Dimensionen, die nur in Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort bewältigt werden können. Das wird umso besser gelingen, wenn die Bürger der jeweiligen Kommune den Stadtumbau als Gewinn für sich selbst wahrnehmen", sagte der Staatssekretär. Der Aufwertung vor allem der innerstädtischen Bereiche müsse deshalb besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.


www.bmvbw.de (Pressemitteilung)

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