Exportboom bei Heiztechnik aus Deutschland - Deutsche Hersteller bauen Spitzenposition aus

Köln, 18.September 2006: Durch Marktzuwächse von über 100 Prozent in einigen europäischen Ländern hat die Deutsche Heizungsindustrie im vergangenen Jahr neue Exporterfolge erzielt. Das ist das Ergebnis einer Studie der Business Research Group (BRG) im Auftrag der Europäischen Kommission, die in diesen Tagen fertig gestellt wird. Die Daten zur Deutschen Industrie wurden vom Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) e.V. erhobenKöln, 18.September 2006: Durch Marktzuwächse von über 100 Prozent in einigen europäischen Ländern hat die Deutsche Heizungsindustrie im vergangenen Jahr neue Exporterfolge erzielt. Das ist das Ergebnis einer Studie der Business Research Group (BRG) im Auftrag der Europäischen Kommission, die in diesen Tagen fertig gestellt wird. Die Daten zur Deutschen Industrie wurden vom Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) e.V. erhoben.

In Großbritannien wuchs der Markt für wandhängende Gas- und Öl-Brennwertgeräte von 2004 auf 2005 um rund 130 Prozent und erreichte ein Umsatzvolumen von ca. 3,5 Mrd. Euro. Hintergrund ist ein Gesetz, das den Einsatz von Brennwertgeräten mit einem hohen Wirkungsgrad vorschreibt. Im gleichen Zeitraum wuchs der Französische Brennwertmarkt um rund 115 Prozent und der Markt für Solarthermie um 134 Prozent auf insgesamt 490 Mio. Euro. Hier hatte die Französische Regierung ein neues Förderprogramm aufgelegt, das den Einsatz besonders effizienter Heizungen mit der Halbierung des Umsatzsteuersatzes belohnt. Aber auch Märkte wie Spanien, Italien, Österreich usw. legten kräftig an Dynamik zu.

Grundlage der Exporterfolge ist die führende Position der Deutschen Industrie bei der Gas- und Öl-Brennwerttechnik sowie bei Systemen zur Nutzung erneuerbarer Energien. In der Europäischen Union haben Deutsche Hersteller durch ihre technologische Führung einen Marktanteil von 85 Prozent erreicht.

Die im BDH organisierten Unternehmen stellen Systeme der Haus-, Energie- und Umwelttechnik mit dem Schwerpunkt Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung her. Diese wärmetechnischen Anlagen nutzen Gas, Öl, Strom und erneuerbare Energien. Die Mitgliedsunternehmen des BDH erreichten 2005 einen weltweiten Umsatz von über acht Milliarden Euro und beschäftigen 50.000 Mitarbeiter.

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