Anbieter setzen verstärkt auf Konvergenz. Mobiles Fernsehen und Internet weiter auf dem Vormarsch. Mobiltelefone bald auch Bahn-Ticket und Zahlungsmittel.

Hannover. Auf der diesjährigen CeBIT, die noch bis zum 21. März in Hannover stattfindet, gehen die Trends eindeutig in Richtung „Konvergenz auf dem Kommunikationsmarkt“. Entsprechend setzen die Aussteller auf Kommunikationslösungen aus einer Hand. Geht es nach den Anbietern, dann soll zukünftig nicht mehr so deutlich wie bisher zwischen mobiler Telefonie und Festnetz-Telefonie unterschieden werden. Auch Neulinge auf dem Festnetzmarkt wie der Anbieter freenet.de setzen inzwischen voll auf kombinierte Angebote für daheim und unterwegs. Mit dem Zukauf des Mobilfunk-Anbieters mobilcom greift die freenet AG seit März 2007 auf dem Markt der Handy-Telefonie an. Einen Weg, den Vodafone in umgekehrter Richtung beschreitet. Der Mobilfunk-Anbieter aus Düsseldorf will, nach erfolgreichem Ausbau seiner Handysparte – derzeit gut 30 Millionen Nutzer weltweit – nun auch den Festnetz-Markt erobern. Aus Gründen der Kostentransparenz setzen die meisten Anbieter bei der Abrechnung auf sogenannte „Flat-Rate-Tarife“. Das garantiert unbegrenztes Surfen, Telefonieren und Downloaden zu einem einheitlichen FestpreisHannover. Auf der diesjährigen CeBIT, die noch bis zum 21. März in Hannover stattfindet, gehen die Trends eindeutig in Richtung „Konvergenz auf dem Kommunikationsmarkt“. Entsprechend setzen die Aussteller auf Kommunikationslösungen aus einer Hand. Geht es nach den Anbietern, dann soll zukünftig nicht mehr so deutlich wie bisher zwischen mobiler Telefonie und Festnetz-Telefonie unterschieden werden. Auch Neulinge auf dem Festnetzmarkt wie der Anbieter freenet.de setzen inzwischen voll auf kombinierte Angebote für daheim und unterwegs. Mit dem Zukauf des Mobilfunk-Anbieters mobilcom greift die freenet AG seit März 2007 auf dem Markt der Handy-Telefonie an. Einen Weg, den Vodafone in umgekehrter Richtung beschreitet. Der Mobilfunk-Anbieter aus Düsseldorf will, nach erfolgreichem Ausbau seiner Handysparte – derzeit gut 30 Millionen Nutzer weltweit – nun auch den Festnetz-Markt erobern. Aus Gründen der Kostentransparenz setzen die meisten Anbieter bei der Abrechnung auf sogenannte „Flat-Rate-Tarife“. Das garantiert unbegrenztes Surfen, Telefonieren und Downloaden zu einem einheitlichen Festpreis.
Ein weiteres Marktsegment, das die Anbieter für sich entdeckt haben, ist nach dem mobilen Internet und den verschiedenen Datenservices nun das mobile Fernsehen und die mobile Navigation. Auch hier zeigt sich die Branche einvernehmlich in den Zukunftsprognosen. Viele Hersteller erhoffen sich von den neuen Techniken und Services eine Umsatzsteigerung auch bei den Endgeräten, denn Techniken wie das mobile Fernsehen erfordern neue, leistungsfähigere Geräte und spülen so zusätzliche Gelder in einen beinahe gesättigten Markt. Nach eigenen Angaben nutzen bereits drei Millionen Vodafone-Kunden das erweiterte UMTS-Angebot ihres Providers, was alleine im Segment der Datendienste einem Umsatz von 600 Millionen Euro im Jahr entspricht. Durch den Zusatzdienst „Mobile TV“ sollen diese Umsatzzahlen noch gesteigert werden. Zwar unterscheidet sich das Programm-Angebot zurzeit noch stark – freenet.de bietet augenblicklich bis zu sieben TV-Kanäle, Vodafone immerhin schon über 30 – doch zukünftig wird wohl jedes Handy und jeder Provider mobilen TV-Empfang garantieren. Heute ist das TV-Angebot noch ausschließlich auf Ballungszentren, wie den Großraum Berlin, München und das Rhein-Main-Gebiet beschränkt. Bei der Internet-Nutzung via Handy zählt zukünftig vor allem eins: Immer größere Datenmengen sollen in immer kürzerer Zeit von den Nutzern geladen, versendet oder online gestellt werden können.

Handy wird zum Bahn-Ticket
Einen neuen Weg zur multifunktionalen Nutzung des Handys stellte Branchenführer Vodafone in Hannover vor. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG entwickelt Vodafone derzeit in einem Pilotprojekt die elektronische Bahn-Karte, so Pressesprecherin Tanja Dahmen gegenüber dem Europressedienst. Das Projekt „Touch & Travel“, bei dem die Probanden mittels Magnetstreifen im Handy ihre Fahrkarten drahtlos kaufen können, beschränkt sich zwar noch auf Berlin, soll aber schon bald bundesweit zum Einsatz kommen. „Wenn wir eine neue Technologie wie diese anschieben, dann sind wir natürlich daran interessiert, eine Technik zu entwickeln die nach der Erprobung massenkompatibel ist und überall genutzt werden kann“, so Dahmen über das Projekt.

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