Riesentropenhalle „Gondwanaland“ für Leipziger Zoo der Zukunft

Die Riesentropenhalle „Gondwanaland“ ist Teil des Leipziger Zoos der Zukunft. Für Leipzig wird sie eines der herausragendenBauvorhaben der nächsten Jahre sein. Grundgedanke von Gondwanaland ist, die tropischen Klimazonen der Kontinente Asien, Afrika undDie Riesentropenhalle „Gondwanaland“ ist Teil des Leipziger Zoos der Zukunft. Für Leipzig wird sie eines der herausragenden Bauvorhaben der nächsten Jahre sein. Grundgedanke von Gondwanaland ist, die tropischen Klimazonen der Kontinente Asien, Afrika und Südamerika mit ihrer Flora und Fauna zu präsentieren. Die 15.000 m² große Landschaft wird in einen dreieckigen Hallengrundriss eingebettet. Beim Durchwandern der Halle wird dadurch eine erstaunlich große Ausdehnung des Regenwaldes suggeriert, wobei Raum für jede Menge Abenteuer entsteht: So wie sich Forscher auf dem Wasser fortbewegen oder sich den Weg durch dichte Vegetationen bahnen, sollen auch die Besucher von Gondwanaland in den Dschungel eintauchen können.

Beobachtungsgräben auf Wasser- und Unterwasserniveau, Treppenpfade und Tunnel sowie ein Wasserfall werden zu spannenden Entdeckungsreisen einladen. Auf einer Bootstour, welche die Besucher zuerst in die Zeit der Entstehung der heutigen Kontinente einlädt, wird man Pflanzen und Tiere auch vom Wasser aus beobachtet können. Zwischen den „Kontinenten“ Südamerika und Asien soll sich – mittels Drahtseilbrückenkonstruktion – ein Baumwipfelpfad durch den Dschungel spannen. Über einen nachgestalteten Urwaldriesen wird man in 13 m Höhe ein Baumhaus mit Ausblick und Imbiss erreichen.

Auch das Dach der Halle wird spektakulär wirken. Eine hochaufgelöste, sphärische und formaktive Stabwerkskuppel aus Dreieckselementen wird sich über die Halle spannen. Mit 150 m freier Spannweite, einer Konstruktionshöhe von nur 1,4 m und einer Dachhaut aus Folienkissen, entsteht ein filigranes Tragwerk, welches fast ungehindert das Tageslicht in die Halle eindringen lässt.

Die Generalplanung für die neue Tropenhalle wird von der „ARGE Gonwanaland“ übernommen, die von OBERMEYER ALBIS-BAUPLAN angeleitet wird. Weiterhin gehören der Arge Henchion Reuter Architekten (Berlin), das Büro für Tragwerksplanung Eisenloffel + Sattler + Partner (Berlin) sowie das Brandschutzbüro Hahn GmbH (Leipzig) an. Der Baubeginn ist für Dezember 2007 vorgesehen. Ende des Jahres 2009 soll Gondwanaland für die Besucher eröffnet werden.

Die Unternehmensgruppe Obermeyer Planen + Beraten ist ein weltweit tätiges Unternehmen. Unter Einsatz von Mitarbeitern aus den Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Architektur, Verkehrsplanung, Tragwerksplanung, Versorgungstechnik, Elektrotechnik, Vermessung und der Naturwissenschaften, aus der EDV sowie Volks- und Betriebswirtschaft bietet das Unternehmen einen ganzheitlichen Service und umfassende Betreuung. Das Leistungsspektrum reicht vom Erstellen von Voruntersuchungen, der Vermessung über das Bauingenieurwesen, der Architektur und Städtebau, Umwelt und Bauphysik, Objekt- sowie Verkehrsinfrastrukturplanung, der Projektentwicklung, -steuerung und -ausführung bis hin zum Erstellen von Feld- und Laboruntersuchungen, Forschung und Entwicklung, Betriebsplanung, Elektro- und Informationstechnik, Energie- und Gebäudetechnik und elektronischen Datenverarbeitung. Obermeyer Planen + Beraten wurde 1958 gegründet. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit mehr als 1000 Mitarbeiter.

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