"Ideen finden Stadt"Deutschlands 100 beste Ideen für die Stadt der Zukunft gesucht

Laut einer repräsentativen Umfrage der Deutschen Bank (Studie von TNS Infratest im Auftrag der Deutschen Bank) fühlen sich 86 Prozent der Deutschen an ihrem derzeitigen Wohnort wohl, aber nur 19 Prozent glauben, dass es ihnen dort in 20 Jahren besser gehen wird als heute. Und während Metropolen wie Hamburg, Frankfurt oder München boomen, haben andere Städte und Gemeinden in Deutschland mit einem Rückgang der Einwohnerzahl zu kämpfen. Diese Entwicklungen werfen eine Reihe von Fragen auf: Welche Wohn- und Arbeitsformen wird die Stadt in Zukunft bieten? Wie leben Menschen in einer alternden Gesellschaft zusammen? Wie lässt sich der Verkehr in Großstädten besser bewältigen?Der bundesweite Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ hat deswegen im Wettbewerbsjahr 2013/14 ein Jahresthema: „Ideen finden Stadt“. Ab sofort bis zum 30. Juni 2013 suchen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank gemeinsam die 100 besten Ideen und Projekte für das Leben in den Städten und Gemeinden der Zukunft. Ausgewählt von einer hochkarätig besetzten Jury, werden die Projekte als „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ prämiert. „‚Ideen finden Stadt‘ soll Menschen ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und kreative Lösungen zu entwickeln. Denn gute Ideen sind Schätze, die es zu heben lohnt, damit Deutschland wettbewerbsfähig bleibt“, so Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands und des Group Executive Committee, Deutsche Bank AG. „Wie machen wir unsere Städte lebenswert, nachhaltig und wirtschaftlich konkurrenzfähig? Gefragt sind dabei nicht nur Impulse für urbane Räume, sondern auch Ideen für die Zukunft der Gemeinden in Deutschland, die oftmals wirtschaftlich und kulturell eng verzahnt sind mit den Metropolen in ihrer Region“, so Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie e. V. (BDI) und Präsident des Deutschland – Land der Ideen e. V.

"Ideen finden Stadt": ein Jahr, ein Thema, eine Aufgabe
Im Wettbewerb werden wegweisende Projekte und Ideen aus allen Regionen Deutschlands prämiert, die bereits heute zeigen, welche Antworten es auf die Herausforderungen von morgen gibt. Teilnehmen können Unternehmen und Forschungsinstitute, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten sowie soziale Einrichtungen und Initiativen. Die Jury wählt in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft die besten Ideen aus. Nach der Bekanntgabe der Preisträger im September beginnt für die „Ausgezeichneten Orte“ ein ereignisreiches Wettbewerbsjahr: von der feierlichen Auszeichnung jedes Preisträgers über die Wahl des Publikums- und der Bundessieger bis hin zum Festival der Ideen.

Zum Wettbewerbsauftakt formulieren Experten unterschiedlicher Fachrichtungen ihre Gedanken zur Stadt der Zukunft. Die Publikation „Stadtansichten. Thesen und Positionen für die Stadt von morgen“ greift zentrale Fragen auf und will Impulse für den Wissenstransfer und Ideenaustausch geben: „Nur wenn wir es schaffen, die vielen guten Ideen und Projekte hierzulande erfolgreich zu vernetzen, können wir die Stadt von morgen gemeinsam gestalten“, formuliert Prof. Hans-Jörg Bullinger, Mitglied des Senats der Fraunhofer-Gesellschaft und Mitglied der Wettbewerbsjury, die zentrale Herausforderung.

Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie das Online-Bewerbungsformular gibt's unter www.ausgezeichnete-orte.de.

- //www.baumagazin.de/4976