ImmobilienverkaufWie werde ich mein Haus los?

Gerade in städtischen Gebieten sind Immobilien derzeit sehr gefragt. In ländlichen Gebieten allerdings kann es passieren, dass man lange nach einem Käufer suchen muss.  Hier drei Tipps für einen schnellen Verkauf:1. Makler oder nicht?
Ein Makler kann beim Hausverlkauf hilfreich sein, denn er hilft beider Preisfindung, bei der Erstellung von ansprechenden Fotos und Inseraten und hat im allgemeinen Kontakte zu Immobiliensuchenden. Gerade in ländlichen Gebieten allerdings, in denen die Nachfrage nach Immobilien eher gering und das Angebot möglicherweise (für die vorhandene Nachfrage) hoch ist, kann der Einsatz eines Maklers kontraproduktiv sein, müsssen die Käufer doch dem Makler eine nicht geringe Vermittlungs-Courtage zahlen. Wer sich gut vorbereitet, kann also in ländlichen Gegenden durchaus auch ohne Makler erfolgreich verkaufen.

2. Preis nicht zu hoch ansetzen

Es ist eine Binsenwahrheit: wer eine Immobilie lange Zeit bewohnt hat, hängt an ihr - und neigt dazu, den Preis zu hoch anzusetzen. Das allerdings kann den Verkaufserfolg ruinieren - und da hilft oft auch keine nachträgliche Korrektur. Interessenten beobachteten den Markt genau, und werden misstrauisch, wenn eine Immobilie lange Zeit keinen Käufer findet. Um zu einem realistischen Preis zu kommen, kann man einen Makler bemühen, einen Sachverständigen engagieren oder vor der eigenen Annonce den Markt und die Quadratmeter-Preise für vergleichbare Immobilien genau beobachten. Egal welche: Für mindestens eine der drei Varianten sollten sie sich entscheiden.

3. Richtig inserieren

Wer ohne Makler eine Immobilie verkaufen will, sollte einige Zeit in den Entwurf eines ansprechenden Inserats investieren. Zunächst sollte man sich überlegen, welche Informationen neben den Grunddaten für Hauskäufer von Interesse sind. Eine realistische (!) Liste mit den Vorzügen der Immobilie sollte erstellt und möglichst auch mit Fotografien belegt werden. Nicht übertreiben! Ja, IHR Haus ist das schönste der Welt - aber potentielle Käufer sehen das erfahrungsgemäß etwas anders. Bei den Fotos gilt zu beachten, dass Haus, Hof und Zimmer möglichst ordentlich und sauber abgelichtet werden sollten, denn eine vermüllte Immobilie nährt den Verdacht, dass der Besitzer die Pflege seines Häuschens nicht so ernst genommen hat. Außerdem sollten alle Räume fotografiert werden, denn auch auffällige Auslassungen können zu Misstrauen führen. Und zu guter Letzt sollten die Fotos natürlich scharf sein - und tagsüber bei möglichst gutem Wetter erstellt werden, denn bei Sonnenschein sehen die meisten Immobilien einladender aus.
Ist das Inserat erstellt, sollte es schnell möglichst weitläufig gestreut werden. Logisch: Je mehr Leute ihr Inserat sehen, desto eher finden sich Interessenten. Tageszeitungen, Ortszeitschriften, Anzeigenblättchen sowie diverse Immobilienportale bieten sich hierfür an.

Autor: jn - //www.baumagazin.de/5009