Mit diesen Baumaßnahmen machen Sie Ihr zu Hause sicherer

Ein sicheres Zuhause ist der Wunsch aller Bauherren. Dabei ist dies längst nicht mehr selbstverständlich, wie die ständig steigenden Zahlen an Haus- und Wohnungseinbrüchen und Einbruchsversuchen beweisen. Während Einbrüche in Wohnungen noch bis vor kurzer Zeit als typische Großstadtdelikte galten, hat sich das Verhalten der Einbrecher inzwischen geändert und konzentriert sich vermehrt auch auf ländliche Gegenden.
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© rubén bagués
Sicherheitsschlösser und Panzerriegel gegen Einbruchsversuche


Im gleichen Umfang stiegen auch die Summen, die Hausratversicherer als Schadensbegleichung an ihre Kunden zahlen mussten. Experten der Polizei und der Versicherungen empfehlen den Bürgern, mit einfach durchführbaren Maßnahmen ihr zu Hause besser gegen Einbruchsversuche abzusichern. Die Täter werden zunehmend professioneller und sind oft mit technisch perfektem Werkzeug ausgerüstet. Manchmal werden die potentiellen Opfer vorher gezielt ausgespäht, in anderen Fällen geschehen Einbrüche am helllichten Tag auch spontan. Es genügt schon ein gekipptes Fenster, um die Kriminellen darauf aufmerksam zu machen, dass eventuell niemand zu Hause ist. Deshalb empfiehlt die Polizei allen Bürgern, beim Verlassen der Wohnung Fenster und Türen sorgfältig zu verschließen. Durch den Einbau von Panzerriegeln und Sicherheitsschlössern lassen sich Einbruchsversuche meist verhindern.

Sicherheitsausrüstung professionell installieren

Der ideale Ansprechpartner für die Installierung von Sicherheitsausrüstung ist der örtliche Schlüsseldienst. Die Mitarbeiter kennen sich mit den unterschiedlichen Türen aus und können geeignete Maßnahmen empfehlen. Einen guten Schlüsseldienst wie schlüsseldienst-essen.net findet man beispielsweise im Internet. Materielle Schäden, die durch einen Wohnungseinbruch entstehen, werden in der Regel durch die Hausratsversicherung übernommen. Allerdings bezahlen die Versicherungen lediglich den Wiederbeschaffungspreis für gestohlene Gegenstände oder übernehmen die Reparaturkosten für beschädigtes Inventar. Ersetzen können sie die verlorenen Stücke jedoch nicht. Mit der Installierung von Alarmanlagen oder einer Videoüberwachung ließen sich Einbruchsversuche verhindern, wissen Experten. Der Anstieg der Haus- und Wohnungseinbrüche hat seine Ursachen auch in der größeren Reisefreiheit, die innerhalb der Europäischen Union selbstverständlich ist.

Türen mit hoher Widerstandsklasse

Organisierte Einbrecherbanden reisen gemeinsam, ohne durch Grenzkontrollen entdeckt zu werden. Das Bundeskriminalamt gab bekannt, dass mehr als ein Drittel der Einbruchsversuche von Kriminellen aus anderen Ländern verübt wurden. Die meisten von ihnen können unbehelligt fliehen und werden nach dem Einbruch nicht gefasst. Der Polizei gelingt es nur in circa 16 Prozent aller Einbruchsdelikte, die Täter zu ermitteln. Experten der Polizei empfehlen den Bürgern deshalb, Wohnräume besser zu schützen. Die Sicherung von Türen und Fenstern hat dabei Vorrang. Dabei wirken Türen und Fenster mit einer hohen Widerstandsklasse abschreckend auf Einbrecher. Zargen und Schlösser sind bei Sicherheitstüren besonders solide angefertigt und halten auch gewaltsamen Einbruchsversuchen stand. Wenn es Kriminellen nicht gelingt, ein Fenster innerhalb kürzester Zeit aufzuhebeln, lassen sie von dem Objekt ab.

Elektronische Einbruchmeldeanlagen und Rollladensicherungen

Eine sichere Ausstattung von Türen und Fenstern ist wirksam und kostet längst nicht soviel Geld wie von Eigentümern oft befürchtet wird. Auch ältere Gebäude können mit einfachen Maßnahmen sicherheitstechnisch nachgerüstet werden, ohne dass dabei hohe Kosten entstehen. Mit Beschlägen an Fenstern und Türen, Rollladensicherungen und Mehrpunktverriegelungen können Häuser und Wohnungen effektiv geschützt werden. Auch elektronische Einbruchmeldeanlagen sind sinnvoll. Diese werden bei der Polizei aufgeschaltet und warnen automatisch vor unbefugtem Betreten des Grundstücks.

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